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E-Learning Wiki

A

Animierte Infografik

Eine animierte Infografik ist eine Bewegtbild-Animation im Videoformat, die zur Wissensvermittlung eingesetzt wird. Im Gegensatz zu einer „statischen“ Infografik, die gedruckt werden kann, nutzt die animierte Infografik auch die Vorteile des Films. Neben dem bewegten Bild wird meist auch Ton eingesetzt, also beispielsweise Musik oder ein Sprecher aus dem Off. Eine animierte Infografik visualisiert Zahlen, Daten und Fakten auf besonders anschauliche und eingängige Weise.

Typische Einsatzgebiete einer animierten Infografik sind die Erklärung von komplexeren Sachverhalten, wie beispielsweise einer bestimmten Methode oder Theorie. Mit einer animierten Infografik kann z.B. sehr gut gezeigt werden, welche Ebenen aufeinander aufbauen, wie diese zusammenhängen oder einander bedingen. Ein Beispiel aus der Praxis ist die Darstellung der „Eisenhower-Matrix“: Diese animierte Infografik zeigt besser als jedes denkbare andere Format, wie dieses Tool zur Priorisierung und Planung von Aufgaben eingesetzt werden kann.

Wie erstellt man eine animierte Infografik? Am Anfang stehen die Recherche und die Auflistung der Informationen und Fakten, die man mit der animierten Infografik vermitteln will. Dann übernimmt ein Spezialist, meist ein Mediengrafiker oder -designer, die grafische Umsetzung. Schließlich wird die Tonspur erstellt und zum Schluss die Infografik in das finale Format gebracht und veröffentlicht bzw. an den Kunden ausgeliefert.

Eine animierte Infografik spricht das sensorische Gedächtnis an und vermittelt Wissen auf attraktive Weise. Dementsprechend effektiv ist dieses Medium insbesondere im Vergleich zu reinen Texten und wird deshalb wirkungsvoll auch in der betrieblichen Weiterbildung eingesetzt. In unserer Informationsgesellschaft, die auch von einer fortwährenden „Informationsflut“ geprägt ist, wird die Reduktion von Komplexität immer wichtiger. Und genau das leistet eine gute animierte Infografik.

Animierte Erklärgrafik

Zunächst müssen wir klären: Was ist eine Erklärgrafik?

Eine Erklärgrafik stellt visuell ein Thema dar – z.B. ein Modell, ein Gerät oder dessen Funktionsweise. Erklärgrafiken können komplexe Sachverhalte in Bild und Text verständlich darlegen.

Die animierte Erklärgrafik schließlich verwendet, anders als die „statische“ Erklärgrafik, auch bewegtes Bild und Ton. Das hat den Vorteil, dass so auch chronologisch aufeinander folgende Schritte oder aufeinander aufbauende Elemente besonders gut verständlich gemacht werden können.

Eine animierte Erklärgrafik kann sich aller denkbaren Formate bedienen: Text und Bild statisch oder „bewegt“, Musik, eine Stimme aus dem Off, die Kombination mit Realfilm oder ausschließlich Zeichentrick, 3D-Elemente und vieles mehr. Was zum Einsatz kommt, hängt vom zu erreichenden Ziel ab – und natürlich auch vom Budget.

Um sich bei einer animierten Erklärgrafik jedoch nicht in teure Spielereien zu verlieren, sollte immer die Didaktik den Ausschlag geben: Welche Kerninhalte sollen erklärt werden? Wer ist die Zielgruppe? Wie lang soll oder darf die animierte Erklärgrafik werden?

Lernvideos nutzen animierte Erklärgrafiken gerne als integralen Bestandteil – auch wir bei der Pink University. Auf dieser Seite finden sich drei Beispiele von animierten Erklärgrafiken.

B

Betriebliche Weiterbildung

Betriebliche Weiterbildung

Betriebliche Weiterbildung bezeichnet alle durch den Arbeitgeber organisierten Maßnahmen und Aktivitäten, die dazu dienen, die Qualifizierung der Mitarbeiter kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu vertiefen. Unter die betriebliche Weiterbildung fällt dabei nicht die Erstausbildung, also beispielsweise eine Lehre oder Ausbildung, sondern die weiterführende Qualifizierung im Anschluss daran, um das berufliche Wissen zu erweitern. Das Berufsbildungsgesetz fordert, die betriebliche Weiterbildung „soll es ermöglichen, die beruflichen Kenntnisse und Fertigkeiten zu erhalten, zu erweitern, der technischen Entwicklung anzupassen oder beruflich aufzusteigen.“

Der Grund, warum die betriebliche Weiterbildung heutzutage einen sehr hohen Stellenwert hat, liegt vor allem darin, dass die heutige Wissensgesellschaft das lebenslange Lernen notwendig macht. In einigen Bereichen ist eine regelmäßige betriebliche Weiterbildung sogar die Voraussetzung, um die Praxiserlaubnis zu behalten, sei es beispielsweise für Piloten oder Therapeuten. Außerdem setzt sich auf Arbeitgeberseite immer stärker die Erkenntnis durch, dass die kontinuierliche betriebliche Weiterbildung ein Muss ist, um sich langfristig gegen die Konkurrenz behaupten zu können und die „Employability“ der Mitarbeiter nachhaltig zu sichern.

In der Praxis hat den höchsten Anteil an der betrieblichen Weiterbildung die Wissensvermittlung durch Einweisen oder Unterweisen direkt am Arbeitsplatz. Bei dieser sehr häufigen Form von betrieblicher Weiterbildung spricht man auch von arbeitsplatznaher Weiterbildung oder von „training on the job“ bzw. „training near the job“. Der Vorteil dieser Art von betrieblicher Weiterbildung ist, dass der organisatorische Aufwand sehr niedrig ist und das vermittelte Wissen direkt angewandt und damit vertieft werden kann.

Betriebliche Weiterbildung ist aber nicht zuletzt auch die Weiterbildung „off the job“. Diese Art von betrieblicher Weiterbildung wird beispielsweise als formal organisierte Maßnahmen wie Seminare, Workshops oder Coaching durchgeführt, aber zunehmend auch durch E-Learning. Zu letzterem zählen so verschiedene Tools wie Videotrainings, Web-based Trainings, Unternehmens-Wikis, Virtual Classrooms und vieles mehr, aber auch Mischformen aus Präsenz- und E-Learning wie Blended Learning oder Flipped Learning. Der Grund, warum sich E-Learning in der betrieblichen Weiterbildung immer stärker durchsetzt, liegt vor allem in der Flexibilität der Einsetzbarkeit hinsichtlich Ort und Zeit sowie in der Möglichkeit, Wissen „on Demand“ oder „just in time“ abzurufen.

Blended Learning

In der E-Learning-Szene hört man immer häufiger das Stichwort Blended Learning – aber was hat es damit genau auf sich? „Blended Learning“, wörtlich „gemischtes Lernen“, könnte man sinngemäßer mit „Lern-Mix“ oder auch „hybrides Lernen“ übersetzen. Gemeint damit ist eine Lernform, die meist traditionelle Präsenzveranstaltungen und E-Learning „mixt“ und damit die Stärken beider Lernmethoden kombiniert.

In der Praxis kann ein Blended Learning die verschiedensten Formen annehmen. Hier ein paar Beispiele:

– Die Teilnehmer einer Weiterbildungsmaßnahme schauen sich zunächst Videotrainings an, damit alle auf dem gleichen Wissensstand sind (Homogenisierung heterogener Gruppen). Danach treffen sich alle Teilnehmer zur Gruppenarbeit, um dieses Wissen gemeinsam an Fallbeispielen oder in Rollenspielen anzuwenden. Weitere Schulungsfilme können daraufhin zur Vertiefung eingesetzt werden.

– Der Trainer setzt im Rahmen seines Blended-Learning-Konzepts während des Seminars verschiedene Medien ein, zum Beispiel animierte Grafiken oder Spielszenen, die er über den Videobeamer zeigt und danach mit den Teilnehmern darüber diskutiert.

– Die Teilnehmer absolvieren zunächst ein Web-based Videotraining (WBVT) und können dann über eine Videokonferenz weitere Fragen zum Thema an den Trainer und die anderen Lernenden stellen. Dies ist ein Beispiel dafür, dass Blended Learning in bestimmten Fällen auch ohne Präsenz-Termine auskommen kann.

Die Erscheinungsformen und Gestaltungsmöglichkeiten von Blended Learning sind also sehr vielfältig. Wichtig für ein didaktisch gelungenes Blended-Learning-Szenario ist, dass die jeweils ideal geeigneten Medien und Methoden eingesetzt werden.

Blended Learning verändert auch die Rolle des Trainers: Von einem reinen Wissensvermittler wird er zu einem Wissens-Manager, Motivator und Begleiter von Lernprozessen.

Bewegtbild

„Als die Bilder laufen lernten …“ – das Bewegtbild ist schon seit über hundert Jahren aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Bewegtbild fing an mit dem Daumenkino und führte zu dem, was wir heute als „Film“ kennen.

Rein technisch gesehen bezeichnet Bewegtbild eine Folge von verschienen Bildern, die innerhalb kurzer Zeit aufeinander folgend beim Betrachter die Illusion der Bewegung erzeugen. Für uns Menschen reichen schon etwa 16 Bilder pro Sekunde, um ein fließendes Bewegtbild zu sehen. Unser Gehirn nimmt dabei die eigentlich verschiedenen Einzelbilder als zusammenhängend wahr – das macht den Zauber des Bewegtbilds aus, dem sich niemand entziehen kann.

Diesen Effekt kann man sich für die verschiedensten Zwecke zunutze machen. Nicht nur für Kino, Fernsehen und Werbung wird das Bewegtbild eingesetzt – sondern zunehmend auch für die Weiterbildung: Videotrainings vermitteln in bewegtem Bild und Ton Inhalte, und zwar auf emotionale und damit motivierende Art. Das wird deutlich, wenn man sich die Frage stellt, ob sich Fotos oder Bewegtbild besser eignen, um Wissen zu vermitteln. Schnell leuchtet schnell ein: Bewegtbild kann den Betrachter im wahrsten Sinne wesentlich mehr bewegen!

Daher eignen sich Schulungsfilme so gut zur Weiterbildung, denn dank Bewegtbild samt Tonspur wird das sensorische Gedächnis des Lernenden angesprochen. Der Experte, im professionellen Filmstudio aufgenommen, vermittelt sein Thema in Bild und Ton, aber Bewegtbild lässt sich auch in Form von Animierten Grafiken, Spielszenen, Erklärgrafiken, Screencapturing und vielem mehr einsetzen. Kurz: Bewegtbild vermag es wie kein anderes Lehrmedium, Wissen in Bewegung zu bringen.

Bildung

Bildung ist ein hohes Gut – niemand bestreitet das. Doch was genau versteht man unter „Bildung“ eigentlich? Der Begriff Bildung kommt aus dem Althochdeutschen „bildunga“, was soviel wie „Schöpfung, Bildnis, Gestalt“ bedeutet – gemeint ist die Gestaltung oder Formung der geistigen Fähigkeiten des Menschen. Bildung steht also für den lebensbegleitenden Entwicklungsprozess des Menschen, bei dem er geistige, aber auch kulturelle und lebenspraktische Fähigkeiten erwirbt und vertieft.

In Zusammenhang mit dem Stichwort Bildung wird häufig das „Bildungsideal“ genannt, wie es beispielsweise Wilhelm von Humboldt formulierte und verfocht: Bildung war für ihn die Grundlage für die Schaffung von autonomen Individuen, die Selbstbestimmung und Mündigkeit durch den Gebrauch ihrer Vernunft erlangen. Um ein „Weltbürger“ zu werden, der sich auch mit den großen Menschheitsfragen auseinandersetzt, ist für Humboldt Bildung die unerlässliche Grundlage. Bildung soll also die menschliche Persönlichkeit entwickeln, das kulturelle Wissen weitergeben und erhalten sowie ermöglichen, ein erfülltes Leben zu leben.

Bildung hat aber nicht zuletzt auch die Aufgabe, Menschen zu gut ausgebildeten Fachkräften für den Arbeitsmarkt zu machen. Das macht Bildung zu einer wichtigen gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, die in der Regel durch staatlich normierte Bildungs- und Weiterbildungsprogramme und -institutionen abgedeckt wird. In den letzten Jahrzehnten und besonders durch die digitale Revolution wurde das Verständnis von Bildung immer mehr erweitert. Wichtiges Stichwort ist hier das lebenslange Lernen. Bildung findet jetzt nicht mehr nur in einer abgeschlossenen Phase statt, ist also weder mit einer Berufsausbildung noch mit einem Studium abgeschlossen, sondern bezieht sich auf die gesamte Spanne zumindest des Arbeitslebens.

Während „Bildung“ heute meist mit „Allgemeinbildung“ gleichgesetzt wird, bezeichnet „berufliche Weiterbildung“ den gezielten Erwerb neuer Fertigkeiten und Fähigkeiten. Damit ist die berufliche Weiterbildung ein Teilbereich des großen Komplexes „Bildung“. In diesem Kontext sieht sich die Pink University mit den als Selbstlerneinheiten konzipierten Videotrainings als Bildungsanbieter mit dem Schwerpunkt „Berufliche Weiterbildung“, auch in Form von Individualproduktionen für Unternehmenskunden.

c

Corporate MOOCs

„MOOC“ steht für englisch „Massive Open Online Course“, zu Deutsch also etwa ein „Massiver offener Online-Kurs“. „Massiv“ steht für die theoretisch unbegrenzt hohen Teilnehmerzahlen bei MOOCs. „Open“ bedeutet, dass jeder, der will, am MOOC teilnehmen kann.

Diese ursprüngliche Bedeutung ist bei Corporate MOOCs, also von Unternehmen zur Schulung der Mitarbeiter durchgeführten MOOCs, natürlich so nicht mehr gegeben: Teilnehmen können nur (bestimmte) Angestellte des Unternehmens. Da der Begriff „MOOC“ sich aber bereits im Sprachgebrauch und der E-Learning-Szene etabliert hat, ist der inhaltlich eigentlich nicht ganz korrekte Terminus „Corporate MOOC“ entstanden.

In der Praxis besteht ein Corporate MOOC meist zu einem wesentlichen Teil aus Vorträgen oder Vorlesungen von Experten des jeweiligen Themas, die auf Video aufgezeichnet und dann den Mitarbeitern online bzw. im Intranet zur Verfügung gestellt werden. Bei professionell gemachten Corporate MOOCs werden diese Vorträge aber nicht 1:1 zur Verfügung gestellt, sondern zunächst redaktionell aufbereitet und gekürzt. Der Grund dafür ist, dass erfahrungsgemäß die Aufmerksamkeitsspanne der Lernenden am Bildschirm deutlich kürzer ist als bei einer Live-Veranstaltung. Außerdem umfasst ein Corporate MOOC weitere Lern-Materialien und -Tools wie z.B. Texte zur Vor- und Nachbereitung, Übungen zur Vertiefung sowie Communities oder Chats, in denen sich die MOOC-Teilnehmer untereinander oder auch mit den Experten über die Lerninhalte austauschen können.

Welche wichtigen Vorteile bieten Corporate MOOCs? Corporate MOOCs ermöglichen es den Mitarbeitern eines Unternehmens, die Benefits von Videolearning zu nutzen und gleichzeitig mit den Dozenten und Kollegen im direkten Wissensaustausch zu stehen.

Auch die Pink Unversity bietet Corporate MOOCs an: Entweder vorhandene Videotrainings oder eigens für den Kunden erstellte Schulungsfilme bilden den Kern, ergänzt werden die Corporate MOOCs durch Foren, Chats, Virtual Classrooms und vieles mehr. Die Business-Unit „Corporate Learning Solutions“ der Pink University entwickelt individualisierte Lernumgebungen und damit Corporate MOOCs, die genau auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten sind.

Connectivistic MOOC (cMOOC)

Häufig hört man die Begriffe „MOOC“ und „cMOOC“ – aber was genau verbirgt sich dahinter?

Zunächst einmal steht MOOC für „massive open online course“, übersetzt „massiver, offener Online-Kurs“. „Massiv“ bedeutet, dass die Teilnehmerzahl an dem Online-Kurs sehr hoch sein kann – theoretisch sogar unbegrenzt hoch. „Open“ heißt, dass ein MOOC theoretisch für alle Teilnehmer offen steht.

Das „c“ in cMOOC schließlich steht für „connectivistic“, direkt ins Deutsche übersetzt „konnektivistisch“. Ein connectivistic MOOC, kurz cMOOC, ist eine MOOC-Variante, bei der die Community der Lernenden und deren Verbindungen untereinander und auch mit den Dozenten eine große Rolle spielen.

Ein connectivistic MOOC basiert auf dem Konnektivismus, einer noch recht jungen Lerntheorie, die von dem kanadischen Wissenschaftler George Siemens entwickelt wurde. Der Konnektivismus begreift den Menschen nicht als isolierten, sondern als vernetzten Lernenden. Eine zentrale Metapher für das Lernen ist die Vernetzung über „Knoten“ – ein Knoten kann eine lernende Person ebenso wie Wissens-Quellen wie Bücher, Videos oder Internet-Seiten sein. Lernen wird als der Prozess verstanden, neue Verbindungen zu anderen Knoten anzulegen und somit ein Lernnetzwerk aufzubauen.

Genau diese Überlegungen sind die Grundlage für ein cMOOC: Es wird ein übergeordnetes Thema festgelegt sowie ein Zeitplan, wann bestimmte Ereignisse wie z.B. ein Virtual Classroom (Virtuelles Klassenzimmer) stattfinden sollen sowie wann das cMOOC beginnt und enden wird. Die cMOOC-Teilnehmer können nun selbst entscheiden, ob sie selbst Lernquellen zum Thema vorschlagen wollen. Dies können z.B. Links auf Blog-Artikeln, Schaubilder oder geeignete Videos zum Thema sein. Die Lern-Community kommentieren, diskutieren und erweitern diese Wissensquellen dann kontinuierlich in Foren, Chats, Wikis etc.

Oft sind bei cMOOCs die Lernziele weniger klar definiert als bei der an Universitäten häufig anzutreffenden MOOC-Variante xMOOC. Ein cMOOC lebt zu großen Teilen von der Aktivität und den Beiträgen der Teilnehmer – die cMOOC-Organisatoren stellen die Plattform sowie die grobe Struktur zur Verfügung und halten sich ansonsten eher zurück. Daher werden cMOOCs in der Praxis oft von Menschen betrieben und genutzt, die sich zu einem bestimmten Thema austauschen und ihr vorhandenes Wissen teilen und vertiefen wollen.

d

Digital Learning

„Digital Learning“ ist in aller Munde – ein typisches Buzzword also? Nein, hinter Digital Learning verbirgt sich viel mehr: Ein gewaltiger Umbruch im Bereich Lernen und Weiterbildung. Viele sprechen im Zusammenhang mit Digital Learning sogar von einer Lern-Revolution.

Digital Learning steht für das Lernen mit Unterstützung von digitalen Medien. Letzteres sind alle elektronischen Medien, die mit digitalen Codes arbeiten. Digital Learning beinhaltet sehr viele Formate, beispielsweise E-Books, Foren, Lernspiele, Online-Videotrainings, Interaktive Whiteboards, Web-based Trainings, Webinare etc. Im Deutschen werden diese gerne als „Neue Medien“ zusammengefasst. Daher könnte man Digital Learning auch etwas sperrig mit „Lernen mit Neuen Medien” übersetzen.

Diese vielen neuen Möglichkeiten, die Digital Learning bietet, haben für weitreichende Veränderungen beim Lernen und in der Lehre gesorgt. Ob in der Schule, der Ausbildung, den Hochschulen oder der beruflichen Weiterbildung – kein Bereich würde heute auf Digital Learning verzichten wollen. Zu groß sind die Vorteile, die Digital Learning bietet. Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Digital Learning ermöglicht den zeit- und ortsunabhängigen Wissenserwerb, das asynchrone Lernen, den Abruf von Wissen „just in time“ und das Wiederholen der Inhalte nach Belieben.

Digital Learning bietet überdies auch attraktive Kosten-Vorteile. Denn beispielsweise ist es in der betrieblichen Weiterbildung bei einem fixen Budget möglich, deutlich mehr Mitarbeiter zu einem bestimmten Thema über Videotrainings zu schulen als durch ein Präsenzseminar. Weitere Vorteile von Digital Learning: Inhalte können über das unternehmenseigene LMS zugewiesen werden und über interaktive Lerntests ist es möglich, den individuellen Lernfortschritt transparent zu machen. Kein Wunder, dass sich Digital Learning auch in der betrieblichen Weiterbildung immer stärker durchsetzt.

E

E-Learning

Der Begriff „E-Learning” ist in aller Munde, aber wofür genau steht er eigentlich? E-Learning ist die Abkürzung für „electronic learning“, was man zu Deutsch am treffendsten als „elektronisch unterstütztes Lernen“ übersetzen könnte. Weitere Synonyme wären beispielsweise Online-Lernen, multimediales Lernen oder computer-gestütztes Lernen.

E-Learning umfasst somit alle Formen des Lernens und des Lehrens, bei dem elektronische Medien zum Einsatz kommen. Das kann auf die verschiedensten Arten geschehen, daher gibt es für „E-Learning“ auch keine allgemeingültige Definition, denn zu umfangreich und zu unterschiedlich sind die Methoden, Instrumente und Medien, die verwendet werden können.

Um es an Beispielen zu illustrieren: Wird mit Unterstützung von Software, dem Internet, E-Mail, Chat oder Foren gelernt, kann man in einem weiteren Sinne bereits von E-Learning sprechen. Spezielle Formen des E-Learning sind z.B. Videotrainings, Videokonferenzen und Webinare, Web-based Trainings, digitale Lernspiele, virtuelle Klassenzimmer oder E-Lectures (online gehaltene Vorlesungen oder Vorträge). Auch das Lernen in Learning Communities, also Virtuellen Lerngruppen, zählt zum E-Learning.

Und was sind die wichtigsten Vorteile von E-Learning? E-Learning macht das Lernen abwechslungsreicher, interaktiver und anschaulicher. Durch E-Learning kann man zeit- und ortsabhängig lernen, in seinem eigenen Tempo, nach seinen eigenen Bedürfnissen und „just in time“. Diese und viele weitere Vorteile führen dazu, dass sich E-Learning immer stärker durchsetzt, ob in der betrieblichen Weiterbildung oder in Schule, Ausbildung und Hochschule.

E-Learning betriebsintern

Betriebsinternes E-Learning ist computer-gestützte Weiterbildung. „E-Learning“ bedeutet, dass elektronische Medien verwendet werden, daher sind auf Deutsch „elektronisch unterstütztes Lernen“ oder „multimediales Lernen“ Synonyme von E-Learning.

E-Learning betriebsintern wird zu Zwecken der betrieblichen und beruflichen Weiterbildung eingesetzt. Damit soll sichergestellt werden, dass die Mitarbeiter in wichtigen Punkten auf dem neuesten Wissensstand sind. In der Praxis kann betriebsinternes E-Learning bereits das Lernen mit Unterstützung von geeigneten Softwareprogrammen, des Internets oder Lern-Wikis und -Foren sein. Außerdem gibt es viele spezielle Formen des E-Learnings, beispielsweise das Lernen mit Hilfe von Videotrainings, Webinaren, Web Based Trainings (WBTs) oder Serious Games.

Was sind die wichtigsten Argumente dafür, E-Learning betriebsintern einzusetzen? E-Learning ermöglicht es, dass die Mitarbeiter eines Unternehmens Wissen „on Demand“, also ganz nach individuellem Bedarf, abrufen können. Diese Inhalte stehen zeit- und ortsunabhängig zur Verfügung und jeder Mitarbeiter kann im eigenen Tempo lernen, sprich: Inhalte nach Belieben wiederholen und vertiefen.

Daher ist E-Learning betriebsintern auch sehr flexibel und bedarf eines kleineren Organisationsaufwands als etwa Präsenz-Schulungen oder -Seminare. Und nicht zuletzt bietet unternehmensinternes E-Learning auch klare Kostenvorteile im Vergleich zu Präsenzmaßnahmen. Alle diese Vorteile zusammen führen dazu, dass sich betriebsinternes E-Learning immer stärker etabliert.

F

Filmproduktion

Ohne sie gäbe es weder Hollywood noch Fernsehen, noch die Videotrainings der Pink University: die Filmproduktion. Überall da, wo hochwertige Film-Inhalte benötigt werden, ist eine professionelle Filmproduktion gefragt. Die Filmproduktion ist daher einer der ganz zentralen Bausteine zur Herstellung unserer Videotrainings. „Filmproduktion“ bezeichnet dabei den gesamten Herstellungsprozess eines Films. Entlang der Produktion eines idealtypischen Videotrainings soll dieser Prozess im Folgenden erklärt werden:

Filmproduktion: Projektentwicklung
Am Anfang der Filmproduktion steht die Projektentwicklung. Hier werden Ideen für das Videotraining entwickelt und das Drehbuch wird verfasst, bei einer Kundenproduktion in enger Absprache mit dem Kunden. Auch die Finanzierung sowie evtl. rechtliche Fragen – z.B. die Frage, welche Lizenzen gekauft werden müssen – werden geklärt.

Filmproduktion: Vorproduktion

Der zweite Schritt der Filmproduktion ist die Vorproduktion: Es werden konkrete Vorbereitungen für den Dreh getroffen. Es wird das Drehteam engagiert, das typischerweise aus Regisseur, Kameramann, Beleuchter und Tonmeister besteht. Je nach Umfang der Filmproduktion können jedoch noch viele weitere Spezialisten dazukommen, beispielsweise Regieassistenz, Script Supervisor, Szenenbildner, Maskenbildner, weitere Kameraleute, Tonassistenz und natürlich – falls benötigt – Schauspieler. Außerdem werden die Drehorte ausgewählt und das Filmset produziert sowie die benötigte Technik besorgt.

Filmproduktion: Dreharbeiten
Das Herzstück der Filmproduktion sind die Dreharbeiten: Hier werden die eigentlichen Filmaufnahmen durchgeführt. Hier zahlt sich eine saubere Vorarbeit aus: Wenn das Drehteam und die Technik hier reibungslos „zusammenspielen“, können die für die Filmproduktion benötigten Aufnahmen in der geplanten Zeit erstellt werden. Dies ist wichtig, um den Finanzierungsplan der Filmproduktion einzuhalten, denn Verzögerungen können schnell zu hohen Mehrkosten führen.

Filmproduktion: Postproduktion
Auch nach dem Dreh gibt es in der Filmproduktion noch viel zu tun: Die Postproduktion steht an. Dazu gehören der Schnitt, das Unterlegen der Bilder mit Musik und Geräuschen sowie die digitale Nachbereitung. Insbesondere bei Videotrainings ist letzteres eine besonders wichtige Phase der Filmproduktion: Da die Didaktik im Vordergrund steht, werden hier Einblendungen, Erklär-Grafiken, Animationen, Screencapturing etc. erstellt und integriert. Handelt es sich um eine Auftragsproduktion, wird auch das firmeneigene Corporate Design des Kunden berücksichtigt.

Filmproduktion: Ausspielung und Übergabe
Am Ende der Filmproduktion steht die Ausspielung und Übergabe. Das fertige Videotraining wird in das benötigte Format gebracht – dabei ist besonders zu beachten, dass die Abspielbarkeit der Filmdateien auch auf allen mobilen Devices wie Laptop, Tablet oder Smartphone gesichert ist. Anschließend wird das Ergebnis der Filmproduktion, das finale Filmmaterial, für die Nutzung übergeben: Entweder wird der Content in einer Cloud gehostet oder das Anwender-Unternehmen integriert ihn in seine eigene Lernumgebung, das Learning Management System (LMS).

H

Heutagogik

Heutagogik ist eine Wissenschaft, die sich mit dem selbstbestimmten Lernen beschäftigt und dies als ganzheitlichen und lebenslangen Prozess begreift. Damit umfasst die Heutagogik alles, was ein Mensch im Leben je lernt, vom Laufen lernen bis zum Doktorat.

Die Heutagogik ist verwandt mit der Andragogik, der Wissenschaft des lebenslangen Lernens der Erwachsenen. Die Heutagogik geht aber über die Andragogik weit hinaus, da sich die Heutagogik auch mit Lernkompetenzen („das Lernen zu Lernen“) beschäftigt und gleichsam formelle wie informelle Lernformen umfasst.

Heutagogik ist als Begriff ebenso wie als Forschungsfeld recht neu. Die australischen Bildungsforscher Stewart Hase und Chris Kenyon gelten als Pioniere der Heutagogik. Im Jahr 2000 legten sie die erste wissenschaftliche Veröffentlichung zur Heutagogik vor – dort prägten sie auch den Terminus „Heutagogik“. Hase und Kenyon wollten mit der Heutagogik eine zeitgemäße Antwort auf die Herausforderungen der Gegenwart schaffen, die Flexibilität und lebenslanges Lernen erfordern. Die Heutagogik stellt anders als die Pädagogik die aktiven, selbstgesteuerten und -reflektierten Lernenden ins Zentrum.

Daher spielt die Heutagogik auch für die berufliche Weiterbildung eine wichtige Rolle: Personalentwickler sind heute nicht mehr bloß „Pädagogen“, die entscheiden, zu welchen Weiterbildungsmaßnahmen sie die Kollegen schicken. Vielmehr fordert die Heutagogik, dass Personalentwickler sich vor allem als „Wissens-Organisatoren“ und „Wissens-Anbieter“ verstehen, die Wissen „on Demand“ zur Verfügung stellen (was z.B. mit Videolearning möglich ist), Lern-Anreize schaffen und für eine positive Lernkultur im Unternehmen sorgen, in der selbstgesteuertes Lernen und die kontinuierliche Wissensvermittlung unter Kollegen selbstverständlich sind.

I

Individualproduktion von Schulungsvideos

Bei einer Schulungsvideo-Individualproduktion handelt es sich um ein Schulungsvideo, das maßgeschneidert für die Bedürfnisse eines Kunden angefertigt wird. Dabei sind gleichermaßen die zu vermittelnden Inhalte sowie das für die Produktion zur Verfügung stehende Budget zu beachten. Für eine professionell erstellte Video-Individualproduktion ist ein erfahrenes Team von Spezialisten nötig.

Am Anfang steht ein Workshop: Im engen Austausch mit dem Kunden muss eine didaktisch geschulte Redaktion ermitteln, welches Wissen genau durch die Schulungsvideo-Individualproduktion vermittelt werden soll und daraufhin den Kunden beraten, welche Formate dafür besonders gut geeignet sind. Neben dem im Filmstudio aufgenommenen Experten oder Moderatoren sind für eine Individualproduktion von Schulungsvideos beispielsweise Spielszenen von Schauspielern zur realistischen Darstellung von bestimmten Szenen ebenso denkbar wie Animierte Grafiken, Erklärgrafiken oder Screencapturing. Wenn das alles geklärt ist, erarbeitet die Redaktion die Konzeption.

Daraufhin erstellt die Redaktion ein detailliertes Drehbuch, das alle Inhalte und Regieanweisungen der Individualproduktion von Schulungsvideos vorgibt. Die Realisierung erfolgt je nach Bedarf in einem Filmstudio, vor Ort beim Kunden oder auch – im Falle von Animationen – komplett am Computer.

Anschließend erfolgen im Rahmen der Postproduktion der Filmschnitt, die Bild- und Tonkorrektur, die Hinzufügung weiterer Medienebenen in Form von Einblendungen, Infografiken oder Zusammenfassungen sowie auf Wunsch die Gestaltung der Schulungsvideo-Individualproduktion im Corporate Design des Kunden. Sodann wird der maßgeschneiderte Schulungsfilm gerendert, in das ideale Format gebracht und dem Kunden ausgeliefert. Abschließend steht, wenn der Kunde über ein LMS verfügt, die dortige Integration der Individualproduktion, typischerweise per SCORM.

Übrigens, unter folgendem Link erhalten Sie einen guten Eindruck, wie eine Individualproduktion von Schulungsvideos bei der Pink University entsteht – in Text und Bild: http://www.pinkuniversity.de/schulungsvideos/produktion/

Internet-Seminar

Ein Internet-Seminar bietet gegenüber gewöhnlichem Präsenzunterricht viele Vorteile. Teilnehmer sind an keine festen Zeiten gebunden, sondern absolvieren eine Lerneinheit ganz oder teilweise, wann immer es ihnen passt. Darüber hinaus ist ein Online-Seminar in der Regel preiswert oder in manchen Fällen sogar völlig kostenlos. Internet-Seminare werden zu zahlreichen verschiedenen Themen angeboten, sowohl in Bezug auf Grundlagenwissen als auch für fachspezifische Vertiefungen. Auch zum Erlernen von Fremdsprachen eignen sich Online-Learning-Programme hervorragend. Entsprechend dem Konzept vom lebenslangen Lernen nutzen junge genauso wie berufserfahrene Manager diese moderne Art der Wissensvermittlung, um ihre Kompetenzen laufend zu erweitern.

Beispielsweise für den Bereich Marketing existieren viele Trainings-Videos, mit denen Vertriebsmanager verschiedene Verkaufstechniken erlernen. In den letzten Jahren haben auch Soft Skills immer mehr an Bedeutung für eine erfolgreiche Karriere gewonnen. Mit Hilfe von Internet-Seminaren kann jeder Manager seine sozialen Kompetenzen systematisch ausbauen. Je nach individuellem Lernbedarf werden Seminare über Kommunikationstechniken, Konfliktbewältigung, Gruppendynamik oder ähnliche Themen eingesetzt. Erfahrene Trainer vermitteln in solchen Videos auch psychologische Grundkenntnisse, die unverzichtbar sind, um zwischenmenschliche Interaktionen im beruflichen Kontext verstehen und bewusst gestalten zu können. Dabei legen die Coachs viel Wert auf die Praxistauglichkeit ihrer Ausführungen und Tipps.

K

Knowledge Management

Knowledge Management – oder zu Deutsch: Wissensmanagement – hat das Ziel, Wissen in einer Organisation effizient zugänglich zu machen. Unter „Wissen“ versteht das Knowledge Management alle Informationen, Daten sowie alle Erfahrungen und Fähigkeiten, die diese Organisation zur Erfüllung ihrer verschiedenen Aufgaben braucht.

Um das zu erreichen, umfasst das Knowledge Management den Erwerb, die Entwicklung, die Speicherung sowie die Nutzung von Wissen. Nicht zu verwechseln ist Knowledge Management jedoch mit dem Informationsmanagement, da Knowledge Management weit darüber hinausgeht: Informationen sind die notwendige Voraussetzung zur Generierung von Wissen und Information kann man handeln wie andere Güter auch. Wissen hingegen entsteht nicht durch eine reine Sammlung von Informationen, sondern erst mit der Verknüpfung von Informationen mit bereits vorhandenem Vorwissen.

Im Knowledge Management unterscheidet man zwischen explizitem und implizitem Wissen:

– Expliziertes Wissen ist formulierbar, reproduzierbar und lässt sich beispielsweise durch Wörter und Zahlen darstellen.

– Impliziertes Wissen ist schwer zu formalisieren und vermitteln, denn es hat eine persönliche Komponente, weswegen man im Knowledge Management auch von „verborgenem Wissen“ spricht. Ein Beispiel dafür ist die umfassende Expertise eines langjährigen Mitarbeiters.

Die Herausforderung für professionelles Knowledge Management ist, all dieses Wissen bestmöglich verfügbar zu machen. Daher umfasst Knowledge Management den Einsatz so unterschiedlicher Tools wie Kommunikationssoftwares, Unternehmens-Wikis, Dokumentenanlagesysteme, aber auch die Etablierung einer effizienten Wissenskultur, die den Wissensaustausch zwischen den Mitarbeitern fordert und fördert.

Nicht zuletzt ist es eine wichtige Aufgabe des Knowledge Management, den zeitnahen, kontinuierlichen und effizienten Erwerb von neuem Wissen sicherzustellen. Dafür eigenen sich neben klassischen Lernformen vor allem E-Learning-Formen wie z.B. Videotrainings. Zur Bereitstellung von Lerninhalten sowie zur Planung von Lernvorgängen wird im Knowledge Management meist ein Learn Management System (LMS) eigesetzt.

L

Lehrvideos erstellen

Lehrvideos erstellen – wie geht das eigentlich?

Zunächst eine Definition von „Lehrvideos“: Dies sind Filme, die eigens zur Wissensvermittlung erstellt werden. Dabei nutzt das Video als Lehr- und Lernmedium die Vorteile des Mediums aus: Über Ton und Bild wird die auditive ebenso wie die visuelle Ebene und damit das sensorische Gedächtnis angesprochen, was dazu führt, dass Wissen besonders einfach aufgenommen und behalten werden kann.

Ein gutes Lehrvideo ist nach didaktischen Kriterien aufgebaut und klar strukturiert, anschaulich sowie motivierend. Daher braucht man, um professionelle Lehrvideos zu erstellen, ein erfahrenes Team von Spezialisten: Die didaktisch geschulte Redaktion erstellt das Konzept und das Drehbuch. Das Drehteam, bestehend aus Regisseur, Kameramann, Tontechniker und Licht-Profi, führt die Dreharbeiten für das Lehrvideo aus. Oft sind dafür auch noch weitere Film-Experten notwendig, wie Szenebildner, Regieassistenten, Maskenbildner und in einigen Fällen auch Schauspieler.

Im Lehrvideo wird das Wissen meist von einem Experten vermittelt, der direkt in die Kamera spricht. Ergänzt wird dies in der Postproduktion durch weitere, ergänzende Medien-Ebenen: Neben dem Schnitt und dem Unterlegen mit Musik und Geräuschen werden in der digitalen Nachbearbeitung beispielsweise Erklärgrafiken, Animationen, Einblendungen oder Screencapturing hinzugefügt. Schließlich wird das Lehrvideo in das benötigte Format gebracht und integriert, entweder in das LMS des Auftraggebers oder in die eigene Abspielplattform.

Die Pink University verfügt über ein solches Team an Spezialisten und über eine große Erfahrung in der Erstellung von Lehrvideos, ob es um Inhalte für die Bereiche Führung & Management, Fachkompetenz, Soft Skills, Software oder Gesundheit & Sport geht oder aber um Auftragsproduktionen.

M

Mitarbeiterschulung

Welchen Zweck hat eine Mitarbeiterschulung?

Kurz gesagt: Eine Mitarbeiterschulung dient der gezielten, unternehmensinternen Wissensvermittlung.

In der Praxis gibt es immer wieder Anlässe für Mitarbeiterschulungen: Ein neues Produkt oder eine neu angebotene Dienstleistung soll den Angestellten vorgestellt werden, die Bedienung einer neu angeschafften Maschine erklärt werden oder aber die Mitarbeiter-Skills allgemein sollen verbessert werden, beispielsweise in puncto Projekthandling oder Zeitmanagement.

Welche Formen der Mitarbeiterschulung gibt es?

Zunächst unterscheidet man zwischen internen und externen Mitarbeiterschulungen. Bei internen Schulungen findet der Wissenstransfer im Unternehmen statt und das Wissen wird meist von anderen, geschulten Mitarbeitern vermittelt. Externe Schulungen werden von externen Trainern oder Coaches durchgeführt, und dies meist auch außerhalb des Unternehmens, also z.B. in einem Trainingszentrum oder einem Tagungshotel.

Schließlich gibt es verschiedene Methoden und Tools, wie Mitarbeiterschulungen durchgeführt werden können. Einmal auf die „klassische“ Art, also im Face-to-Face-Verfahren: Der Dozent steht „physisch“ vor den Mitarbeitern und nutzt Flipchart, Whiteboard und Videobeamer zur Unterstützung. Zunehmend etablieren sich aber auch E-Learning-Tools in der Mitarbeiterschulung: etwa als Blended-Learning-Seminar. Dort wird das theoretische Wissen z.B. per Erklär-Video vermittelt und anschließend beim „Präsenztermin“ dieses Wissen diskutiert und anhand von praktischen Übungen angewandt.

Aber es gibt auch Mitarbeiterschulungen in rein digitaler Form, z.B. in einem Videotraining wird alles vermittelt, was man über das neue Produkt o.ä. wissen muss. Der große Vorteil dieser Methode ist: Das Wissen kann jederzeit und von überall aus abgerufen werden und jeder Mitarbeiter kann in seinem ganz eigenen Tempo lernen.

Microlearning

„Lernen mit Wissenshäppchen“

… so könnte man den Begriff „Microlearning“ am einfachsten und kürzesten übersetzen. Von Microlearning, wörtlich übersetzt eigentlich „Mikrolernen“, spricht man, wenn es um das Lernen in kleinen Lerneinheiten geht. „Mikro“ kann beim Microlearning verschiedenes sein:

Die Zeit – die Lernschritte beim Microlearning betragen höchstens ein paar Minuten, manchmal auch nur einige Sekunden

Der Inhalt – klar umrissene Themen, die in Kürze behandelt werden, sind ein wesentliches Merkmal des Microlearning

Die Form – wichtigste Eigenschaft ist die ständige Verfügbarkeit: Der Anwender kann beim Microlearning selbstständig auf Inhalte zugreifen, wann, wo und so oft er will

Warum wird Microlearning heute immer häufiger eingesetzt, insbesondere im E-Learning? Weil Pädagogen und Didaktiker erkannt und nachgewiesen haben, dass durch Microlearning Wissen besonders einfach und nachhaltig aufgenommen werden kann. Die „Wissenshäppchen“ beim Microlearning sind „leicht verdaubar“ – das Gehirn kann kleine Lerneinheiten besonders gut aufnehmen und verinnerlichen. Und die Hemmschwelle bei Anwendern gegenüber diesen überschaubaren Mikro-Lernprozessen ist niedrig, woraus sich die hohe Akzeptanz von Microlearning erklärt. Wichtige Vorteile gibt es aber auch für die Produzenten von Microlearning: Kleine Einheiten sind rasch erstellt und lassen sich später schnell ergänzen.

Ein Praxis-Beispiel für Microlearning sind Videotrainings: Ein gut gemachter Online-Schulungsfilm besteht aus mehreren Kapiteln, also aus kleinen Einheiten, die unabhängig voneinander abgerufen werden können. Die Microlearning-Anwender können diese Inhalte nach Belieben wiederholen, und dies – dank mobiler Endgeräte – flexibel zu jeder Zeit und an jedem Ort.

MOOC

Hinter der Abkürzung MOOC verbirgt sich ein „Massive Open Online Course“. Direkt ins Deutsche übersetzt ist ein MOOC also ein „Massiver offener Online-Kurs“. „Massiv“ bedeutet bei einem MOOC, dass sehr hohe oder sogar unbegrenzt hohe Teilnehmerzahlen denkbar sind. „Open“ heißt, jeder Teilnehmer, der sich für das MOOC registriert hat, kann am Online-Kurs teilnehmen, und dies dank Internet-Zugriffs orts- und zeitunabhängig.

MOOCs stammen ursprünglich aus der US-Hochschulwelt. Bei den ersten MOOCs wurden Universitätsveranstaltungen wie z.B. Vorlesungen oder Seminare auf Video aufgezeichnet und dann online zur Verfügung gestellt – fertig war das MOOC. Teilweise bestand ein MOOC auch einfach aus einer Live-Übertragung von Vorlesungen.

Doch es zeigte sich bald, dass bei dieser Art von MOOCs die Aufmerksamkeitsspanne am Bildschirm deutlich niedriger ist als bei einer Live-Veranstaltung und daher die Abbrecherquoten in die Höhe schnellten. Deshalb wurde das Format MOOC weiterentwickelt und verbessert: Vorlesungs-Inhalte werden nicht 1:1 zur Verfügung gestellt, sondern vorher didaktisch aufgearbeitet und redaktionell bearbeitet und gekürzt. Ein gutes MOOC enthält typischerweise auch zusätzliches Lesematerial zur Vor- und Nachbereitung, Aufgaben oder Foren, in denen sich die Lernenden und Lehrenden untereinander austauschen können.

Heute unterscheidet man zwischen xMOOCs und cMOOCs:

Das „x“ in xMOOC steht für „extension“. Ein xMOOC ist vorlesungsähnlich konzipiert und hat normalerweise eine sehr hohe Teilnehmerzahl. Häufig werden bei xMOOCs die aufgezeichneten Vorlesungs-Videos durch Elemente wie Foren, Testfragen oder Hausarbeiten ergänzt. Letztere werden bei xMOOCs aus Zeit- und Kapazitätsgründen häufig von anderen MOOC-Teilnehmern korrigiert.

Das „c“ bei cMOOC steht für „connectivism“ oder „connected“. Bei dieser „konnektivistischen“ MOOC-Variante kann jeder MOOC-Teilnehmer entscheiden, inwiefern er sich aktiv einbringen will und eigene Materialien zum Thema beitragen will, beispielsweise Videos, Texte oder Podcasts, die dann Teil des MOOCs werden und diskutiert sowie erweitert werden.

Ein wichtiger Kritikpunkt bei MOOCs ist, dass die Abbruchquoten generell ziemlich hoch sind, sprich: dass nur wenige Teilnehmer überhaupt an der Abschlussprüfung teilnehmen – 10% gilt bereits als guter Wert. Das kann damit zusammenhängen, dass das MOOC-Format von einigen als anonym empfunden wird, dass der Zeitaufwand, der mit der ernsthaften Teilnahme an MOOCs zusammenhängt, unterschätzt wird – aber auch, dass das didaktische Design von MOOCs Mängel aufweist.

Diese Erfahrungen haben beispielsweise den MOOC-Pionier Sebastian Thrun dazu bewogen, eine radikale Kehrtwende mit seinem Unternehmen Udacity hinzulegen: Ende 2013 kündigte er an, dass er in Zukunft auf kostenpflichtige, berufliche Weiterbildung setzen werde. Genau die Richtung, die die Pink University seit jeher verfolgt: didaktisch aufbereitete und aufwändig gefilmte Videotrainings für die betriebliche Weiterbildung zu erstellen – auf dieser Basis werden auch professionelle Corporate MOOCs realisiert.

O

Online Lernen

Warum Online Lernen? Weil es schnell, flexibel und effizient geht. Und darüber hinaus auch noch Spaß macht! So kann man die wesentlichen Gründe, warum Online Lernen sehr verbreitet ist, kurz und knapp auf den Punkt bringen.

Wie funktioniert Online Lernen in der Praxis? Online Lernen kann man auf die verschiedensten Arten und Weisen. Eigentlich zählt jede Form des Wissenserwerbs durch jegliche Informationen im Internet, wie beispielsweise das Nachschlagen auf Wikipedia oder auf duden.de, bereits zum Online Lernen.

Unter Online Lernen im engeren Sinne versteht man jedoch meist das Lernen mit Online abrufbaren oder mit Online-Zugriff arbeitenden und speziell für den Wissenserwerb gestalteten Lernumgebungen, die auch didaktische Erkenntnisse berücksichtigen. Sehr beliebt sind hier zum einen Applications, kurz „Apps“ genannt, die mit dem Smartphone verwendet werden können. Der große Vorteil dieser kleinen Online-Lernprogramme ist, dass man sie von überall aus abrufen kann – das ist ideal etwa für Einprägen von Vokabeln oder das Vorbereiten auf eine Prüfung, für die es eine spezielle App gibt.

Zum anderen werden für ein vertieftes Online Lernen oft auch umfangreichere Angebote genutzt. Web-based Trainings (WBTs), die meist am Computer oder am Tablet abgerufen werden, sind eine beliebte Variante des Online Lernens, die insbesondere bei der beruflichen Weiterbildung eine wichtige Rolle spielen. Die Vorteile von WBTs sind, dass sie leicht zu bedienen sind, Online-Tests ermöglichen und auch interaktive Funktionen enthalten können.

Die neue Generation der WBTs und damit des Online Lernens sind Web-based Videotrainings (WBVTs), bei denen Lernvideos eine zentrale Rolle spielen. Diese Videotrainings sprechen beim Lernenden mehrere Sinne an und können durch Bewegtbild Inhalte besonders anschaulich und auch emotional vermitteln, was die Lernmotivation und den nachhaltigen Wissenserwerb stärkt. Das ist Online Lernen, das funktioniert und Spaß macht.

Onlinekurs

Onlinekurse: Lernen Online

Wer heutzutage einen wissenschaftlichen Abschluss anstrebt, braucht dazu keine Universität zu betreten. E-Learning als Fernunterricht mit elektronischen Medien hat sich seit der Verbreitung des Internets zum Ende der 1990er Jahre als erfolgreiche Alternative zur Präsenzlehre etabliert. Viele Universitäten haben ihr Online-Lehrangebot erheblich erweitert, andere sich ganz auf die virtuelle Lehre spezialisiert. Doch nicht nur universitäre Abschlüsse können mit Onlinekursen erzielt werden, auch sogenannte „Hobby-Lehrgänge“, die der Freizeitgestaltung dienen, können online belegt werden.

Onlinekurse können auf unterschiedlichen Technologien basieren. Gemeinsam ist ihnen die jeweilige Lernplattform, über die ein Onlinekurs organisiert und durchgeführt wird. Bereits die Anmeldung und Planung wird über die Lernplattform vollzogen. Lehrpläne werden erstellt, Einstufungstests durchgeführt und Arbeitsgruppen aufgestellt. Zudem werden die notwendigen Kursunterlagen auf der Lernplattform bereitgestellt. Nach dem erfolgreichen Absolvieren eines Onlinekurses werden auf der Lernplattform zudem die Zertifizierung sowie die Erfolgsmessung vorgenommen.

Die medialen Anwendungen, die während eines Onlinekurses zum Einsatz kommen, können vielfältig sein. Vom Hypertext-Kurs bis zu video- oder audiobasierten Kursen gestaltet sich das Angebot. Da die direkte Interaktion zwischen Dozent und Lernenden aufgrund der räumlichen Distanz nicht möglich ist, setzten sich zunehmend Videokonferenzen durch. Durch das sogenannte Teleteaching lässt sich zwischen den Beteiligten eine der Präsenzlehre ähnliche Kommunikationssituation herstellen.

Online Training

Online Training stellt eine praktische Möglichkeit für viel beschäftigte Manager dar, sich fortzubilden. Wann immer sie Zeit und Gelegenheit dazu haben, nutzen sie Internet Learning, um sich neues Wissen auf innovative Weise anzueignen. Nicht zuletzt überzeugt diese moderne Lernmethode auch mit den geringen Kosten, die sie verursacht. Derartige Coaching-Programme sind für viele verschiedene Lerninhalte verfügbar. Spezielles Internet Training wird für alle betriebswirtschaftlichen Fächer, wie zum Beispiel Rechnungswesen, Controlling, Marketing oder Finanzierung, angeboten. Besonders hilfreich erweisen sich auch Trainingseinheiten, die Vertriebsmanagern helfen, die Grundlagen des systematischen Verkaufens zu erlernen. Dabei sind Programme besonders empfehlenswert, die einen starken Praxisbezug aufweisen, um die erworbenen Kenntnisse zuverlässig bei der täglichen Arbeit anzuwenden.

Viele Berufseinsteiger und selbst erfahrene Manager schwören gleichermaßen auf Online-Trainingsprogramme zum Erlernen und Vertiefen von unentbehrlichen Soft Skills. Heute bilden perfekte Umgangsformen und ein souveränes Auftreten neben Fach- und Methodenkompetenz die unabdingbaren Voraussetzungen für den beruflichen Erfolg. Wer sicherstellen möchte, dass eventuelle Defizite in diesen Bereichen nicht zum Karrierehindernis werden, nutzt Internet Training, um seine soziale Kompetenz systematisch zu verbessern. Renommierte Trainer und Coaches vermitteln in Trainings Videos anschaulich, worauf es beim zwischenmenschlichen Umgang im Geschäftsleben ankommt und wo gefährlich Fallstricke lauern.

Onlinelernen

Onlinelernen – Der Fernunterricht mit elektronischen Medien erfährt seit der Verbreitung des Internets am Ende der 1990er Jahre einen stetig wachsenden Aufschwung. Zahlreiche Initiativen hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung seitdem etabliert, wie zum Beispiel „Neue Medien in der Bildung“ oder die „Notebook-University“. Auch viele Universitäten unterhalten mittlerweile ein reichhaltiges Angebot an Onlinekursen, manche haben sich ausschließlich auf den Fernunterricht spezialisiert, wie zum Beispiel die Fern-Universität Hagen.

Kommen in den Lehr- und Lernprozessen elektronische oder digitale Medien zum Einsatz, spricht man von E-Learning. Wird die Lehre vorrangig über das Internet vermittelt, so wird dieser Prozess als virtuelle Lehre bezeichnet. Die virtuelle Lehre unterscheidet sich von der Präsenzlehre, da sie Lehr- und Lernprozesse über räumliche Distanzen durchführt. Die virtuelle Lehre bietet ein weites Spektrum didaktischer Hilfsmittel, wie beispielsweise Webinare, Hypertext-Kurse sowie videooder audiobasierte Kursangebote (Podcast).

Da das Onlinelernen im Unterschied zur Präsenzlehre wenige Möglichkeiten zur direkten Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden bietet, kommen vermehrt elektronische Medien bei der Kommunikation zum Einsatz. Dies können Chatrooms, E-Mails oder Videotrainings sein. Wesentlich ist die jeweilige Lernplattform, über die ein spezieller Online-Kurs angeboten wird. Hier erfolgen die Kurs-Planung, die Anmeldung sowie das Bereitstellen von Kursunterlagen. Zudem werden über die Lernplattform die Zertifizierung und die Erfolgsmessung vorgenommen.

P

Peer-to-Peer-Videolearning

Peer-to-Peer-Videolearning bedeutet das Lernen durch Erfahrungsaustausch mit Hilfe des Mediums Video. “Peer-to-Peer” ist wörtlich übersetzt “von Mensch zu Mensch” oder “unter Gleichgesinnten”. Peer-to-Peer-Learning bedeutet in der Weiterbildung “Wissensaustausch von Kollege zu Kollege”.

Peer-to-Peer-Videolearning heißt also, dass die Mitarbeiter eines Unternehmens ihre Kollegen an ihrem Wissen und ihrer Erfahrung teilhaben lassen, indem sie dafür Videos einsetzen. Videos sind als Lernmedium sehr gut geeignet, da sie via Bewegtbild und Ton eine Menge von Informationen in kurzer Zeit vermitteln können – und dies, wann und so oft wie nötig. Besonders sinnvoll ist Peer-to-Peer-Videolearning beispielsweise für die Dokumentation technischer Handgriffe, etwa wie eine bestimmte Maschine bedient, gereinigt oder gewartet wird.

Um solch ein kurzes Peer-to-Peer-Video zu erstellen, spielt die Bild- und Tonqualität meist keine zentrale Rolle: Mit einer normalen Digitalkamera oder auch mit dem Smartphone können solche Videos aufgenommen werden. Wichtig ist, dass dieses kurze Video an einem zentralen Ort zur Verfügung gestellt wird, wo es auch gut verschlagwortet wird – so dass es von Kollegen, die eine Lösung zu einem bestimmten Problem suchen, dieses Peer-to-Peer-Video gut finden können.

Aber Achtung: Ein unkontrollierter Upload von Peer-to-Peer-Videos ist nicht zu empfehlen! Aus rechtlichen wie auch haftungsrelevanten Gründen sollte ein verantwortlicher Mitarbeiter vor der “Freigabe” eines solchen kurzen “How-to-Films” für alle anderen Mitarbeiter das Video auf inhaltliche Qualität und Richtigkeit testen. Denn ein Peer-to-Peer-Video mit falschen Tipps oder Informationen kann für Unternehmen und die Arbeitssicherheit fatale Folgen haben.

Personalentwicklung 2.0

Personalentwicklung 2.0 – dieses Schlagwort steht für innovative Formen der Mitarbeiter-Entwickung durch Einsatz von interaktiven Web-2.0-Elementen. Das bedeutet vor allem die Verwendung von Social Media sowie von User Generated Content wie Foren, Blogs, Wikis oder auch firmeneigene “YouTubes” mit Video- und Audio-Podcasts. Auch E-Learning-Formen wie Videotrainings, Virtual Classrooms oder Corporate MOOCs, die ebenfalls über Interaktions-Möglichkeiten wie Kommentar-, Bewertungs- und Empfehlungs-Funktionen verfügen, sind wirksame Tools für eine Personalentwicklung 2.0.

Warum gibt es die “Personalentwicklung 2.0”? Dafür gibt es mehrere Gründe: Die Sozialen Medien werden immer wichtiger und führen zu ganz neuen Möglichkeiten des Wissensaustauschs, und dies über Abteilungs-, geographische und hierarchische Grenzen hinweg. Wissen ist ein wichtiger Wettbewerbsfaktor und daher ist der Austausch und das gemeinsame Nutzen von vorhandenem Wissen eine wichtige organisatorische Aufgabe der Personalentwicklung. Daher ist es ein zentrales Ziel der Personalentwicklung 2.0, das informelle Lernen innerhalb des Unternehmens zu ermöglichen und aktiv zu fördern.

Personalentwicklung 2.0 bedeutet, dass die Verantwortlichen prüfen, welche “2.0”-Elemente sinnvoll für eine bestimmte Zielstellung einsetzbar sind. Zum Beispiel: Ein Video-Podcast, deren Inhalte von Mitarbeitern “produziert” werden, kann im Sinne von Peer-to-Peer-Videolearning beispielsweise dazu eingesetzt werden, um das Wissen über die Bedienung und Wartung von Maschinen zu teilen. Oder ein Wissens-Blog oder -Wiki zu einem bestimmten Thema kann dazu dienen, dass Know-how in schriftlichen Beiträgen festgehalten und verbreitet wird. Weitere Mitarbeiter können durch die Kommentarfunktion Fragen stellen sowie von ihren eigenen Erfahrungen berichten. Ein weiterer Vorteil ist, dass dieses Wissen durch die Online-Verfügbarkeit “on demand” abgerufen werden kann.

Statt wie früher auf die “One-to-Many”-Wissensvermittlung zu setzen – sprich: ein Dozent gibt sein Wissen an viele Mitarbeiter weiter – setzt die Personalentwicklung 2.0 auf das Prinzip “Many-to-Many”: Damit werden die Mitarbeiter immer mehr selbst zu Akteuren, wenn es darum geht, Wissen weiterzugeben und zu erwerben. So profitieren von diesen neuen Formen der Personalentwicklung ebenso die Mitarbeiter wie auch das Unternehmen selbst.

S

Schulungsvideos

Schulungsvideos sind alle Filme, die zu Schulungszwecken produziert und eingesetzt werden.

Diese Schulungsvideos können die verschiedensten Längen und Formate haben: Es gibt Schulungsvideos, die eine Laufzeit von mehreren Stunden haben und sich sehr ausführlich mit einem bestimmten Thema befassen. Ebenso gibt es aber auch sehr kurze Schulungsvideos, die nur ein paar Sekunden lang dauern und beispielsweise kurz und knapp eine bestimmte Methode erklären.

Ein didaktisch gut gemachtes Schulungsvideo besteht typischerweise aus mehreren Kapiteln, die vom Anwender direkt angewählt sowie nach Belieben unterbrochen und wiederholt werden können. Die einzelnen Kapitel von Schulungsvideos sollten jeweils eine Laufzeit von 10-15 Minuten nicht überschreiten.

Schulungsvideos werden heute natürlich nicht mehr als „Videos“ im klassischen Sinne, also auf Videokassetten, angeboten. Erhältlich sind Schulungsvideos teilweise auf DVDs, aber vor allem online-basierte Formen setzen sich immer stärker durch. Die Vorteile: Sind Schulungsvideos online abrufbar, können sie auf verschiedenen Devices – wie z.B. Laptop, Tablet oder Smartphone – zeitlich und räumlich unabhängig abgespielt werden.

Schulungsvideos bieten den großen Vorteil, dass sie durch gefilmte oder animierte Visualisierungen Lerninhalte einprägsamer und anschaulicher vermitteln können als beispielsweise gedruckte Lernmedien wie Lehr- oder Fachbücher. Darüber hinaus eignen sich Schulungsvideos sehr gut für das selbstverantwortliche Lernen „on demand“, also für eine kurzfristige, punktgenaue Wissensvermittlung. Daher erfreuen sich Schulungsvideos insbesondere in der betrieblichen Weiterbildung großer Beliebtheit.

Screencast

Nein, ein Screencast hat nichts mit einer Casting-Show für das Fernsehen zu tun. Vielmehr setzt sich der Begriff „Screencast“ zusammen aus „screen“ für Bildschirm und „to cast“, was u.a. „etwas formen“ oder auch „etwas gießen“ bedeutet. Daher könnte man sagen, ein Screencast ist ein Film, der direkt am Bildschirm geformt wird, und der Inhalt eines Screencasts wurde sozusagen direkt in den Monitor „gegossen“.

Kurz: Ein Screencast ist ein „Bildschirmfilm“. Soll heißen: Unter einem Screencast versteht man einen digitalen Film, der direkt die Abläufe bei der Anwendung am Computerbildschirm zeigt. Vorstellen kann man sich einen Screencast wie eine sehr schnelle Abfolge von Screenshots, den Bildschirmfotos, in denen man die Mauszeigerbewegungen und die Veränderungen am Monitor sieht. Meist wird ein Screencast von Audiokommentaren und Einblendungen begleitet.

Sehr nützlich ist ein Screencast, wenn man in einem Videotraining die Funktionsweise einer bestimmten Software zeigen will. Nehmen wir das Beispiel unseres Videotrainings für das beliebte Tabellen-Programm Microsoft Excel: Hier sieht der Anwender im Screencast einen Bildschirm mit dem geöffneten Programm, der seinem Bildschirm sehr ähnelt. Das, was im Screencast vorgemacht wird, kann der User in seinem Excel-Programm nun direkt nachmachen. Der professionelle Sprecher erläutert aus dem Off die einzelnen Schritte, und auch die nötigen Mausklicks werden angezeigt. Außerdem können in unserem Beispiel-Screencast Excel-Dateien heruntergeladen werden, um das Erlernte sofort in der Praxis anwenden zu können.

Daher gilt für das Erlernen von Software-Programmen: Nichts ist so anschaulich wie ein gut gemachter Screencast!

Schulungsfilme

Beim Begriff Schulungsfilme mag der eine oder andere spontan an die Filme denken, die damals in der Schule gezeigt wurden, ob über Vulkanausbrüche auf Hawaii oder Pinguine in der Paarungszeit. Zugegeben: Auch diese Filme gehören zur Kategorie Schulungsfilme, aber der Begriff ist viel weiter gefasst.

Man versteht unter Schulungsfilme alle Filme, die zum Zweck der Wissensvermittlung produziert wurden. Schulungsfilme werden aber nicht erst in der Schule, Hochschule oder Weiterbildung eingesetzt, sondern auch schon viel früher: Auch eine Kindersendung wie die Sesamstraße setzt Schulungsfilme ein, beispielsweise um das Zählen zu lernen oder verschiedene Farben und Formen. An diesem Beispiel merkt man zweierlei: Gute Schulungsfilme dürfen auch bzw. sollten sogar unterhaltsam sein – und: Gute Schulungsfilme sind genau auf ihre Zielgruppe zugeschnitten, ob das nun Vorschulkinder oder Erwachsene sind.

Gerade für die Erwachsenen spielen Schulungsfilme als Weiterbildungsmedien eine ganz besonders wichtige Rolle: Anders als andere Lernmedien wie Bücher oder Vorträge vermögen Schulungsfilme, besonders komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen. Schulungsfilme eignen sich hervorragend dazu, zum Beispiel die Wartung und Bedienung einer Maschine, die Anwendung einer wissenschaftlichen Methode oder das Verhalten in bestimmten, schwierigen Situationen zu lehren du zu lernen. Und sie sind ideal, um immer wiederkehrende Trainings in der beruflichen Weiterbildung günstig und effektiv zu reproduzieren. Unternehmensinterne Schulungsfilme werden eingesetzt zur Begleitung von

– Onboarding-Prozessen

– Change-Prozessen

und für

– Soft-Skills-Trainings

– Führungskräftetrainings

– Managementtrainings

– Softwaretrainings

– Gesundheitstrainings

Zusammengefasst: Ein guter Schulungsfilm vermittelt die relevanten Informationen auf gut verständliche Art und Weise. Ein guter Schulungsfilm bringt die Inhalte präzise auf den Punkt, ohne langatmig zu sein. Und: Ein guter Schulungsfilm ist sympathisch, motivierend und unterhaltsam.

Konkrete Beispiele gefällig? Dann schauen Sie doch mal in die Schulungsfilme der Pink University rein!

Strukturiertes und zielgerichtetes Videolearning

Videolearning ist das Lernen mit dem Medium Video. Beim Videolearning wird also Bewegtbild mit Ton als Lern- bzw. Lehrmittel verwendet, um Wissen zu vermitteln. Der große Vorteil von strukturiertem und zielgerichtetem Videolearning ist, dass durch didaktisch professionell erstellte Lernvideos Wissensinhalte besonders anschaulich vermittelt werden können. Der Grund dafür ist, dass Videolearning über Bild und Ton gleichzeitig die visuelle und auditive Ebene des Lernenden angesprochen werden und damit das sensorische Gedächtnis.

Das führt dazu, dass Wissen besonders leicht aufgenommen und verankert werden kann, sprich: Strukturiertes und zielgerichtetes Videolearning ermöglicht einen nachhaltigen Wissensaufbau und Wissenserwerb. Dieser Effekt wird dadurch verstärkt, dass Videolearning-Inhalte nach Belieben wiederholt abgerufen werden können, Anwender von Videolearning also das Wissen in ihrem ganz individuellen Lerntempo aufnehmen und vertiefen können und dies dank mobiler Devices wo und wann sie wollen. Außerdem vermag es Videolearning durch die Vermittlung der Lerninhalte beispielsweise durch einen Dozenten, Wissen zu emotionalisieren – und Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass dies ist eine wichtige Voraussetzung für das Lernen ist.

Durch alle diese Vorteile wird Videolearning immer häufiger in der betrieblichen Weiterbildung eingesetzt, auch da durch einmal erstellte videobasierte Lehrmaterialien einheitlich hohe und von einzelnen Trainerleistungen unabhängige Lehrstandards garantiert werden können. Es empfiehlt sich daher in einem Blended-Learning-Szenario die Trennung in Wissensaufbau per strukturiertem Videolearning einerseits und die Nutzung der Präsenzzeiten für die dafür geeigneten Formate wie Rollenspiele, Übungen und Coachings andererseits. Strukturiertes, zielgerichtetes Videolearning eignet sich besonders für das selbstgesteuerte und das selbstorganisierte Lernen.

V

Vertriebstraining

Mit Vertriebstraining den Umsatz steigern

Der Vertrieb gehört seit Anbeginn der Ökonomie zu den elementarsten Geschäftsbereichen jedes wirtschaftlichen Unternehmens. Produkte und Dienstleistungen müssen angeboten und vermarkten werden. Mit der Akquise von Neukunden, dem Anpreisen neuer Produkte und dem Halten langfristiger Kunden übernimmt die Vertriebsabteilung einen Großteil der Verantwortung für den Unternehmenserfolg. Um hierbei Fehler zu vermeiden oder die bestehenden Vertriebstechniken auszubauen, haben sich in den letzten Jahren ausgefeilte Vertriebstrainings etabliert.

Im Zuge eines Vertriebstrainings lernen die Teilnehmer, kundenfreundlich zu agieren und gleichzeitig den Profit zu maximieren. Das Vertriebstraining lehrt das Eingehen auf die Bedürfnisse der Kunden und das Finden der für sie geeigneten Produktalternativen. Des Weiteren ist es für einen nachhaltigen Erfolg im Vertrieb notwendig, auf eine ausreichende Kundenbetreuung achtzugeben. Authentizität und Produktwissen zeichnen einen guten Verkäufer ebenso aus wie fundierte Argumentationstechniken. Ein Vertriebstraining erklärt die wichtigsten Punkte für das Führen von erfolgreichen Verkaufsgesprächen. Hierzu zählen das Erzeugen der geeigneten Atmosphäre, das Stellen der richtigen Fragen und nicht zuletzt das korrekte Anpreisen des eigenen Produkts. Da die erfolgreiche Arbeit im Vertrieb stark auf Erfahrungen basiert, ist vor allem Neueinsteigern ein Vertriebstraining besonders zu empfehlen.

Videobasierte Wissensvermittlung

Lernen mit Videos

… das bringt in Kurzform auf den Punkt, worum es bei der videobasierten Wissensvermittlung geht. Etwas ausführlicher ausgedrückt: Videobasierte Wissensvermittlung bezeichnet die Aufbereitung und Auslieferung von Lerninhalten mit dem Medium Video.

Warum setzt man Videos zur Wissensvermittlung ein? Aus ganz einfachen Gründen: Den Lernenden ermöglicht die videobasierte Wissensvermittlung die doppelte Kodierung der Inhalte in Bewegtbild und Ton und damit die Rezeption über den auditiven und visuellen Wahrnehmungskanal. Somit steigert videobasierte Wissensvermittlung nachweislich die Behaltensleistung, wie der Wissenschafter Allan Paivio bereits 1986 in seinem Werk „Mental reprensantations: A dual coding approach“ darlegte.

Ein weiteres, wichtiges Argument für videobasierte Wissensvermittlung: Videos als Lernmedien ermöglichen außerdem die emotionale Verankerung des Lernstoffs. Damit erfüllt videobasierte Wissensvermittlung eine wichtige Voraussetzung für das Lernen allgemein. Das leuchtet ein, wenn man sich fragt, was attraktiver und motivierender als Lernmedium ist: Ein gedrucktes Fachbuch oder ein Dozent, der das Wissen über den Bildschirm vermittelt, auf kompetente und persönliche Art?

Ein weiterer Vorteil für die videobasierte Wissensvermittlung ist die Möglichkeit der raumzeitlich unabhängigen Rezeption der Inhalte. Soll heißen: Online-basierte Lernvideos können mit jedem Device und überall dort, wo es Internet gibt, abgerufen werden – ob bei der Arbeit am Computer, in der S-Bahn mit dem Laptop oder im Park mit dem Smartphone oder Tablet.

All diese Vorteile zusammengenommen haben dafür gesorgt, dass sich videobasierte Wissensvermittlung in der beruflichen und betrieblichen Weiterbildung immer stärker etabliert. Der führende Anbieter für Business-Videotrainings ist im deutschsprachigen Raum die Pink University, die zum einen eine gut sortierte „Wissens-Bibliothek“ zu allen für Unternehmen relevanten Themen aus den Bereichen Führung & Management, Soft Skills, Fachkompetenz, Software sowie Gesundheit & Sport im Portfolio hat und zum anderen maßgeschneiderte Videotrainings und Corporate MOOCs für Unternehmenskunden anbietet.

Videolectures

Videolectures kommt als Begriff aus dem Englischen, dort ursprünglich „video lectures“ geschrieben. Videolectures sind direkt übersetzt Videos von Vorlesungen („lectures“). Sprich: Videolectures entstehen, wenn Vorträge oder Vorlesungen mitgefilmt werden und dann als Video zur Verfügung gestellt werden, damit von dem vermittelten Wissen auch jene profitieren können, die nicht den Dozenten oder Experten „live“ gehört haben.

Videolectures gibt es in vielen Variationen: Sehr verbreitet sind Vorlesungen an Universitäten, die gefilmt werden und anschließend ins Netz gestellt werden oder auch Vorträge von Referenten, die bestimmte Themen erörtern. Sehr beliebt und verbreitet sind beispielsweise die Videolectures der TED-Konferenz, die jährlich stattfindet und deren beste Vorträge als Videolectures im Internet abrufbar sind.

Videolectures werden aber auch häufig eigens für MOOCs oder Flipped Classrooms erstellt, da Videolectures ein zentrales Element dieser Lernformen darstellen. Zunehmend werden Videolectures professionell im Fernsehstudio produziert und durch weitere Formate wie Animationen, Spielszenen oder Erklärgrafiken ergänzt. So aufbereitet wird aus Videolectures ein didaktisch hochwertiges Videotraining.

Ein zentraler Vorteil von Videolectures ist, dass durch sie das in den Vorträgen enthaltene Wissen zum einen festgehalten wird und zum anderen dieses Wissen jederzeit und von überall abgerufen werden kann – ganz besonders dann, wenn die Videolectures online gestellt werden, wodurch „mobile learning“ möglich wird. Außerdem lassen sich durch Videolectures Wissen und Ideen wesentlich emotionaler, spannender und „persönlicher“ vermitteln als durch andere Medien wie z.B. Bücher, Blog-Artikel oder klassische Web Based Trainings.

Videoseminare

Videoseminare sind – wie der Name schon vermuten lässt – Seminare in Videoform, die für die Weiterbildung eingesetzt werden. Was einfach klingt, bedingt jedoch einen hohen Aufwand und eine große Expertise: Um hochwertige Videoseminare zu erstellen, muss eine didaktisch geschulte Redaktion mit einem erfahrenen Drehteam, bestehend aus Kameramann, Tontechniker, Beleuchter und Cutter, zusammenarbeiten. So kann das Wissen, das im Videoseminar vermittelt werden soll, sauber aufbereitet und in Bewegtbild mit Ton umgewandelt werden.

In der Praxis sieht das meist so aus, dass die Redaktion die Inhalte zunächst genau plant, strukturiert und die Formate, die in den Videoseminaren zum Einsatz kommen sollen, auswählt. Neben dem Dozenten, der sein Thema vor der Kamera vermittelt, können das unter anderem Einblendungen, animierte Grafiken, Screencasts oder Spielszenen sein, die dann das Videoseminar zu einem gelungenem Lehrmittel machen. Diese werden vom Filmteam sowie spezialisierten Mediengrafikern erstellt.

Wichtig nach der bewährten Philosophie des Micro Learning ist es, dass das Wissen der Videoseminare in maximal 10-12-minütige Einheiten unterteilt wird, da die Aufmerksamkeitsspanne des Lernenden vor einem Bildschirm wesentlich kürzer ist als beispielsweise bei einem Live-Vortrag.

Wenn man all diese technischen und inhaltlichen Voraussetzungen beachtet, können Videoseminare als Medium der Wissensvermittlung all ihre Vorteile ausspielen: Da Inhalte gleichzeitig über Bild und Ton vermittelt werden, wird die visuelle und die auditive Ebene angesprochen.

Das stellt sicher, dass bei Videoseminaren das Wissen durch den Lernenden besonders leicht aufgenommen werden kann. Ein weiterer Grund, warum das Gelernte bei Videoseminaren gut verankert werden kann, ist die Möglichkeit für den Lerner, nach Belieben vor- und zurückzuspringen sowie einzelne Abschnitte mehrfach anzuschauen – sprich: Mikroaktivität, die didaktisch hochwertige Videoseminare den Anwendern bieten.

Videokurs

Videokurs? Ist das etwa ein Kurs, in dem man lernt, Videos zu erstellen? Das kann zwar sein – aber der Begriff Videokurs bedeutet viel mehr. „Videokurs“ bezeichnet allgemein ein Lehr- und Lernmedium: Ein Videokurs ist ein zur Wissensvermittlung erstellter Film. Alles, was es zu einem bestimmten Thema zu wissen und zu erfahren gibt, kann durch das Medium Videokurs vermittelt werden.

Wie aber sieht so ein Videokurs genau aus? Als Lernmedium ist ein professionell erstellter Videokurs nach didaktischen Prinzipien aufgebaut: Ein guter Videokurs ist klar strukturiert, inhaltlich anschaulich und wirkt motivierend – und im besten Falle ist ein Videokurs darüber hinaus auch noch unterhaltsam. Meist spielt in einem Videokurs ein Dozent die Hauptrolle und führt den Lernenden durch den Wissensstoff. In einem solchen Videokurs ist der Dozent im Bild zu sehen, so wie es auch in den meisten Videokursen der Pink University der Fall ist. In anderen Videokursen kann er oder aber ein professioneller Sprecher auch aus dem Off zu hören sein, während im Bild beispielsweise animierte Grafiken zu sehen sind.

Welche Vorteile hat das Medium Videokurs gegenüber anderen Lernmedien wie beispielsweise Büchern? Ein Videokurs spricht das sensorische Gedächnis an: Über Bild und Ton werden die visuelle und die auditive Ebene angesprochen, was dazu führt, dass Wissen besonders leicht aufgenommen wird. Durch die Möglichkeit, nach Belieben vor- und zurückzuspringen sowie einzelne Abschnitte mehrfach anzuschauen, wird das Gelernte besser verankert.

Wurde ein Videokurs früher auf einem physischen Datenträger wie einer Videokassette oder einer DVD ausgeliefert, hat sich heute – dank der höheren Internet-Bandbreiten – die cloud-basierte Form des Videokurses durchgesetzt: Damit kann ein Videokurs mit jedem internetfähigen Device abgerufen werden. So wird das Lernen per Videokurs noch flexibler, da man diesen von überall und jederzeit abrufen kann. Daher gehört der Videokurs zu den wichtigsten „mobile learning“-Methoden.

Videoschulung

Eine Videoschulung ist – wie es der Name schon vermuten lässt – eine Schulung mittels Video. Soll heißen: Das Schulungsvideo stellt das Lehrmittel dar und das komplette Wissen, das vermittelt werden soll, ist in dieser Videoschulung enthalten.

Eine Videoschulung ist auf zwei Arten möglich: Zum einen kann eine Videoschulung live stattfinden, etwa über ein Webinar oder über das verbreitete Ferntelefonie-Programm Skype. Für diese Variante der Videoschulung muss der Dozent, der solch ein „Fern-Seminar“ plant, an die Teilnehmer einen bestimmten Termin kommunizieren und zu genau diesem Zeitpunkt vor dem Bildschirm platznehmen. Der Vorteil dieser Art von Videoschulung ist, dass die Lernenden Fragen „live“ und direkt an den Dozenten stellen können.

So eine Videoschulung per Webinar bringt jedoch auch viele Nachteile mit sich: Die Bild- und Tonqualität ist meist schlecht, der Dozent hat nicht viele Möglichkeiten, das Wissen zu visualisieren und vor allem: Diese Videoschulung findet nur zu einem bestimmten Zeitpunkt statt.

Aus diesem Grund setzt sich immer stärker die Videoschulung per professionell vorgefertigten Videos durch: Diese Videoschulung kann jederzeit und von jedem internetfähigen Gerät abgerufen werden. Daher spricht man bei dieser Art der Videoschulung von „learning on demand“. Die Inhalte einer solchen Videoschulung haben für gewöhnlich eine sehr gute Bild- und Tonqualität und bieten meist eine komplette zweite Medien-Ebene: Animierte Grafiken, Spielszenen, „on location“-Drehs und vieles mehr können typischerweise Teil davon sein.

Sonderformen dieser Art von Videoschulungen sind Blended Learning Arrangements. Sie verbinden Videoschulungen mit Präsenztrainings. Vorteil: Die Teilnehmer können schon vor dem Präsenztraining auf einen einheitlichen Stand gebracht werden – man spricht in diesem Fall von der Homogenisierung heterogener Zielgruppen. Das anschließende Präsenzseminar kann dann aufgrund der Vorarbeiten mit Videoschulungen gezielt für Rollenspiele und Übungen genutzt werden.

Videoteaching

Unter Videoteaching wird die Wissensvermittlung durch das Medium Video verstanden. Videoteaching bedeutet also, dass Bewegtbild samt Ton als Lehrmedium eingesetzt wird. Der große Vorteil für den Lernenden ist, dass Videoteaching verschiedene Sinne anspricht und damit ermöglicht, Wissen besonders einfach aufzunehmen und nachhaltig zu verinnerlichen.

In der Praxis kann Videoteaching verschiedene Formen annehmen: Die Lehrperson kann ihr Wissen an den oder die Lernenden über Live-Video vermitteln, beispielsweise per Skype oder mittels eines „Virtuellen Klassenzimmers“. Die Vorteile dieser direkten Form von Videoteaching ist, dass der Dozent den Lernenden direktes Feedback geben kann und auf deren Fragen mündlich eingehen kann. Der Nachteil ist allerdings, dass Wissensvermittlung beim Live-Videoteaching nur zu bestimmten Terminen stattfindet und dass das Wissen daher nicht jederzeit verfügbar ist.

Videoteaching kann jedoch auch bedeuten, dass die Wissensvermittlung über vorab produzierte Videos stattfindet, so wie beispielsweise bei den Videotrainings der Pink University. Bei den im professionellen Filmstudio erstellten Schulungsfilmen vermittelt der Dozenten sein Wissen vor der Kamera. Dazu kommen in der Postproduktion noch weitere Medienebenen, wie z.B. animierte Erklärgrafiken, Spielszenen oder Screencasts. Der Vorteil dieser Form von Videoteaching ist, dass das Wissen jederzeit zeitlich und räumlich unabhängig abgerufen werden kann. Da hier die Inhalte cloud-basiert sind, können sie von jedem internetfähigen Device abgerufen werden. Somit ermöglicht diese Form von Videoteaching mobile learning on demand.

W

Web-based Videotraining (WBVT)

WBVT? Hat das etwas mit einem Web-based Training, kurz WBT, zu tun?

Korrekt! Hinter dem Kürzel WBVT verbirgt sich „Web-based Videotraining“. Und ein Web-based Videotraining ist eine weiterentwickelte Form des Web-based Trainings. WBT steht für ein Internet-basiertes Training, das der Nutzer zeitlich und räumlich flexibel am Bildschirm nutzen kann. Darin sind Lern-Inhalte in Form von Texten und Bildern eingebunden.

WBTs werden von den Anwendern oft auch abschätzig „Blättermaschinen“ genannt. In dieser Bezeichnung steckt die Kritik, dass sich die Interaktivität oft darauf beschränkt, Inhalte lediglich „durchzuklicken“. Ein weiteres Manko ist die meist sehr textlastige Darstellung der Inhalte, die es kaum zulässt, die Lernenden emotional einzubinden.

Dennoch bieten WBTs auch einige Vorteile: Das Format ist inzwischen bekannt, es ist einfach zu bedienen, es hilft, Stoff zu strukturieren und auch die technische Einbindung in die unternehmenseigene IT ist relativ einfach zu lösen.

Die Web-based Videotrainings (WBVT) der Pink University versuchen, die Vorteile zu erhalten und die Nachteile zu vermeiden. Den Kern eines WBVT stellen deshalb die darin enthaltenen Schulungsvideos dar, die speziell als zielführende und strukturierte Selbstlernmedien konzipiert wurden. Dazu kommen bei den Web-based Videotrainings der Pink University interaktive Elemente wie Lerntests, Aufgaben und Übungs-Materialien. Durch die Einbindung in ein didaktisches Gesamtkonzept und durch die Nutzung der vielfältigen Videoformate (Film, animierten Grafiken, Spielszenen etc.) können komplexe Inhalte in einem WBVT wesentlich besser vermittelt und nachhaltiger vermittelt werden.

Auch die Emotionalisierung der Lerninhalte – eine wichtige Voraussetzung für das Lernen überhaupt – wird durch den Einsatz des Mediums Video im WBVT ermöglicht. Voraussetzung ist die filmisch hochwertige Umsetzung und passende, an das Vorwissen der Lernenden anknüpfende Inhalte. Aus diesem Grund werden WBVTs der Pink University gemeinsam mit erfahrenen Trainern, Professoren und Beratern entwickelt. Das Team aus Fachredakteuren, Mediendesignern, Soziologen und IT-Spezialisten erstellt auf dieser Basis WBVTs, die bei Lernenden auf hohe Akzeptanz stoßen und die nachhaltigen Wissensaufbau garantieren.

Weiterbildung online

Was bedeutet „Weiterbildung online“? Weiterbildung online steht als Oberbegriff für die zahlreichen Möglichkeiten zum gezielten Wissenserwerb im Rahmen der beruflichen Weiterbildung, die heute internetgestützt existieren. Das können zum einen bereits Recherchen sein, die jemand online anstellt, etwa um eine bestimmte Problemstellung am Arbeitsplatz zu lösen. Diese sehr einfache Form von Weiterbildung online kann beispielsweise durch eine Suchmaschinen-Anfrage oder das Nachschlagen eines Fachbegriffes in einer Online-Enzyklopädie erfolgen.

Weiterbildung online im engeren Sinne bezeichnet jedoch den strukturierten, nachhaltigen und vertieften Wissenserwerb im Internet. Nicht selten mündet diese Weiterbildung online in einen Abschlusstest und einen Lernnachweis oder gar Zertifikat.

Welche Formen dieser Weiterbildung online gibt es? Sehr verbreitet und bewährt sind Web Based Trainings (WBTs), also Online-Kurse, die als Selbstlernmedien funktionieren. Neben Bild- und Text-Inhalten lassen sich interaktive Elemente sowie weiterführende Links einbinden. Die Lernenden nutzen diese, um in ihrem eigenen Tempo sowie räumlich und zeitlich flexibel zu nutzen. Eine Weiterentwicklung von WBTs und damit neue Form von Weiterbildung online sind Web Based Videotrainings (WBVTs), welche die Anschaulichkeit und Emotionalisierung von Videos nutzen und diese als zentrales Format für die Vermittlung von Wissen einsetzen.

Daneben gibt es noch viele Formate von Weiterbildung online, die dem direkten Austausch zwischen Lernenden und Dozenten untereinander dienen, wie beispielsweise Lern-Foren, Unternehmens-Wikis oder „Virtual Classrooms“. Last but not least gibt es auch die Mischform Blended Learning: Per Weiterbildung online, etwa durch ein WBVT, eignet man sich das theoretische Wissen an und daraufhin treffen sich die Teilnehmer einer Weiterbildungs-Maßnahme, um z.B. in einem gemeinsamen, praktischen Fallbeispiel das Wissen gemeinsam anzuwenden.

Wissens-Nuggets

Wissens-Nuggets sind kleine „Lern-Häppchen“ – so könnte man es am kürzesten auf den Punkt bringen. Aber was genau verbirgt sich dahinter?

Unser Gehirn liebt kurze, prägnante Informationen, die leicht aufgenommen und verarbeitet werden können – dadurch ist die Behaltensleistung hoch und damit ein nachhaltiges Lernen möglich. Im Grunde basiert Lernen immer auf kurzen „Informations-Häppchen“ – auch wenn man beispielsweise für eine Prüfung ein dickes Buch durcharbeiten muss, zerteilt man die darin enthalten Informationen unbewusst immer in kleine Portionen, denn nur die kann das Gehirn auf einmal aufnehmen.

Auf diesem Microlearning-Prinzip basieren die Wissens-Nuggets, auch „Knowledge Nuggets“ oder „Learning Snacks“ genannt: Das zu vermittelnde Wissen wird in kleine, gut „verdaubare“ Häppchen aufgeteilt und so dem Lernenden präsentiert. Das Format der Wahl für Wissens-Nuggets sind vor allem Videos, in denen entweder ein Experte im Studio, unterstützt z.B. von Animationen oder Erklärgrafiken, ein bestimmtes Wissen vermittelt, oder alternativ kurze Web Based Trainings (WBTs).

Was gibt es zu beachten beim Erstellen von Wissens-Nuggets im Video-Format? Sie sollten eine Laufzeit von 10 Minuten nicht wesentlich überschreiten – einige Wissens-Nuggets sind je nach Thema sogar nur 30 Sekunden lang, wenn es z.B. um die Bedienung einer Maschine geht. Inhaltlich umfasst ein Wissens-Nugget ein klar umrissenes und in sich abgeschlossenes Thema. Wichtig ist auch, dass Anwender auf die Wissens-Nuggets jederzeit zugreifen können, die darin enthaltenen Informationen bei Bedarf also „on demand“ abrufen können – daher ist eine Cloud-Basierung für Wissens-Nuggets besonders sinnvoll. Denn so können Wissens-Nuggets mit allen denkbaren Devices – also vom PC bis zum Smartphone – abgerufen werden können.

Web Based Training (WBT)

Ein Web Based Training, oft auch als WBT abgekürzt, ist zu Deutsch ein web-basiertes Training. Sprich: Ein Web Based Training ist ein Online-Seminar, das der Nutzer am Bildschirm abruft und durchführt. Damit ermöglicht ein Web Based Training ein selbstgesteuertes sowie räumlich und zeitlich flexibles Lernen. Das Web Based Training ist Internet-basiert und damit eine Weiterentwicklung des Computer Based Trainings (CBT), das seit den 1980er Jahren eingesetzt und meist auf Disketten oder CDs ausgeliefert wurde.

Ein wesentlicher Vorteil des Web Based Trainings gegenüber anderen Lernmedien wie z.B. Büchern ist, dass man bei einem WBT, das typischerweise in Hypertext-Form produziert ist, auf zahlreiche interaktive Elemente zugreifen kann. Ein Web Based Training kann sehr viele verschiedene Formen davon beinhalten: Die Integration von Audio- und Videosequenzen in ein Web Based Training ist ebenso möglich wie die Einbindung von 3D-Darstellungen von komplexen Modellen, Theorien und Prozessen. Ein Web Based Training enthält außerdem oft diverses Anschauungsmaterial, Übungsmaterial und Lerntests sowie Verweise auf weiterführende Informationsquellen.

Galt früher das Web Based Training – beziehungsweise dessen Vorgänger, das Computer Based Training – bei Anwendern häufig als „trocken“, erfreuen sich die heutigen Versionen größerer Beliebtheit. Insbesondere die Einbindung von Videos in WBTs sorgt für eine stärkere Emotionalisierung der Inhalte und damit eine höhere Motivation der Lerner. Ein Web Based Training, in dem die Lernvideos das zentrale Medium sind und das die Pink University als eigenständiges Format anbietet, wird Web Based Videotraining genannt, abgekürzt WBVT.

Webinar

Das Webinar ist eine interaktive Variante des E-Learning als Fernunterricht mit elektronischen Medien. Es unterscheidet sich vom Webcast darin, dass auf Abruf Informationen nur einseitig übertragen kann. Ein Webinar ist interaktiv. Das heißt, die Kommunikation zwischen Dozenten und Lernenden ist möglich. Virtuelles Lernen erfährt seit der Verbreitung des Internets einen wachsenden Zuspruch. Viele Universitäten haben ihr Online-Lehrangebot erheblich erweitert. Ein großes Manko dieser Art von Wissensvermittlung war jedoch, dass die direkte Interaktion zwischen den Beteiligten aufgrund der räumlichen Distanz unterbunden wurde. Hier bietet das Webinar einen Lösungsansatz an.

Das Webinar hat einen Live-Charakter. Das heißt, die Informationen werden innerhalb eines bestimmten Zeitfensters übermittelt. Oft werden die mündlichen Erläuterungen des Dozenten zu den Bildschirmpräsentationen ergänzt. Dies geschieht mittels VoIP (Voice over Internet Protocol). Mittlerweile können sich mehrere Personen gleichzeitig via VoIP unterhalten, sodass die direkte Interaktion der Beteiligten zumindest auf audiobasierter Ebene wieder hergestellt ist. Weitere Möglichkeiten der Interaktion sind das Hoch- und Runterladen von Dateien, die Kommunikation über Chaträume sowie die Teilnahme an Umfragen. Ein zusätzlicher Vorteil von Webinaren ist, dass sie eine hohe Teilnehmerzahl erlauben.

Webinar-Software wird unter anderen von Spreed, Citrix oder Webex angeboten. Je nach Ausprägung wird im Zusammenhang von Webinaren auch von Live-Webcasts, Online-Seminaren oder Webkonferenzen gesprochen.